Unser Road Movie-Doku-Film „
Route 66” wurde als
erster deutscher Open Source Film bekannt, nachdem er von
meinem Kollegen und
mir 2004 unter einer Creative Commons Lizenz zum freien Download ins Netz gestellt wurde.
Der Film wurde innerhalb eines Jahres über eine Million mal heruntergeladen und auf 600.000 DVDs verbreitet. Hochschulen, VJs, Theater und Filmemacher verwendeten das Footage für eigene Projekte und ich startete mit Bechholds das
Open Source Film Netlabel „VEB FILM Leipzig”.
Seit 2005 arbeite ich - zeitweise alleine, zeitweise mit bis zu 20 weiteren Film- & Free Culture-Freunden an der zweiten Produktion des Labels, dem Cyberpunk Science Fiction „
Die Letzte Droge”, der mit 300.000 € eine ziemlich aufwendige Open Source-Spielfilmproduktion ist. Die Veröffentlichung ist für 2012 geplant, dieses Jahr werden wir ausserdem zwei neue Open Source Road Movies releasen: „
Der Geist der Biker” und unsere erste 3D-Produktion mit dem Arbeitstitel „Breslau”.
Open Source & Free Culture
Wir veröffentlichen alle Filme unter
freien Lizenzen, die es Dir gestatten, sie weiterzugeben, aufzuführen und zu verändern - auch zu kommerziellen Zwecken. Das ist für derart aufwendige Produktionen Neuland, mal sehen wie es weiter landeinwärts aussieht.
Remixen, Freies Footage
Wenn Du Interesse am Remixen hast, oder nach Footage suchst, dann empfehle ich Dir unseren neuesten Open Source Film „
Die Letzte Droge”, der in verschiedenen Distributionen online gehen wird: für Filmemacher, (Soundtrack-) Musiker und VJs. Alle Bestandteile werden unter der
Creative Commons by-sa Lizenz veröffentlicht, Du hast also alle Freiheiten, die Dir im 21. Jahrhundert zustehen sollten und natürlich darfst Du Deine abgeleiteten Werke ebenfalls veröffentlichen und sogar verkaufen, solange Du die selbe Creative Commons Lizenz anwendest. Projektdateien, Rohmaterial und Dokumentationen sind enthalten.
Presse
Fotos
Die Fotos können uneingeschränkt verwendet werden, unter der einzigen Bedingung, dass
vebfilm.net als Quelle angegeben wird.
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VEB FILM Leipzig · Stefan Kluge ·
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Hallo VEB-Team,
eben habe ich mir euren Film route 66 angeschaut. Ich muss sagen, er hat mir sehr gefallen. Ich habe schon lange keinen solchen ehrlichen Film mehr gesehen. Mir gefallen die Erfahrungen, die ihr gemacht habt. Sie müssen unglaublich gewesen sein. Ich habe dieses Jahr selbst einen Trip per Auto quer durch Europa gemacht und konnte in jeder Sekunde nachvollziehen, wie es euch ging( auch wenn mein Auto weitaus weniger Zicken machte ^^)Leider, vielleicht dem geringen Budget geschuldet, fand ich die filmische Umsetzung nicht so gut. Die Kameraeinstellungen sind mitunter sehr gelungen und kreativ, aber man merkt, dass das Equipment damit einfach nicht mithalten kann. Viele gute Ideen sind da, aber die Kamera-und Tontechnik ist noch verbesserungswürdig. Auch weist der film mitunter Längen auf, die die Stimmung meiner Meinung nach eher abflachen lassen. Manchmal ist es wichtig, eine Szene unverfälscht und ungeschnitten wiederzugeben, aber etwa die Eindrücke in der Metro gehörten zu den Stellen im Film, die ich vorgespult habe, weil sie mir einfach zu langweilig waren.
Nichtsdestotrotz habt ihr hier einen großartigen Film auf die Beine gestellt, der in mir die Sehnsucht geweckt hat, so etwas selbst noch einmal zu tun. Die subjektive Erzählweise bringt eure Erfahrungen ganz nah an den Zuschauer heran und das ist in meinen Augen sehr wichtig. Macht weiter so.
Gruß!
Thomas aus Plauen
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Moin Thomas, danke. Das stimmt: filmtechnisch wäre da mehr drin gewesen, andererseits hätten wir den Film aber wahrscheinlich nicht in diesem authentischen Gonzostil gemacht, wenn wir das zuvor klassisch gelernt hätten. Dann wäre das wahrscheinlich eben auch eher 'ne 0815 Fernsehreportage geworden, die man während des Abspanns schon vergessen hat. Insofern bin ich froh, dass wir mit dem Film die Gelegenheit hatten, selbst eine Handschrift zu entwickeln.
Die Arthouse-Szenen funktionieren meist nur für Leute, die explizit auf die Musik stehen. Beim zweiten Film "Der Geist der Biker" habe ich darauf dann auch schon verzichtet, aber ich glaube bei einem Re-Edit von Route 66 würde ich das wieder reinnehmen - der Sound prägt den Film eben auch sehr stark.
Grüße, Stefan
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